PC Review

F.E.A.R. 3 auf Windows

26.02.2014

FEAR 3 ist der neuste Sprössling der FEAR-Serie. FEAR ist dafür bekannt mit schaurigen Momenten auf den Spieler zu warten und ihn durch die Erscheinung von Alma oder anderen Geisterfiguren zu erschrecken. Allerdings ist das im 3. Teil deutlich besser gelungen, weil die Grafik endlich einen großen Schritt nach vorn gemacht hat. FEAR 3 läuft ohne Probleme auf 30 Frames auf meinem PC, mittlere Einstellungen. Da bin ich von Call of Duty 7 anderes gewohnt.

Das Spiel setzt im Gefängnis oder Irrenanstalt ein, wo der Point Man einsitzt (Ich habe FEAR 2 bislang noch nicht gespielt also weiß ich nicht inwiefern das mit dem Ende vom 2. Teil übereinstimmt). Fettel (der Bruder vom Point Man) kommt zu zur Hilfe. Ihr flüchtet.

Die Grafik ist sehr gut und läuft flüssig, der Sound ist in Ordnung. Um eure Feinde auszuschalten gibt es verschiedene Waffen, allerdings finde ich alle nicht wirklich stark, es hätten ruhig ein paar mehr Waffen sein dürfen. Es macht zwar viel Spaß einfach die Feinde auszuschalten, allerdings hätte hier etwas mehr Tiefgang nicht geschadet. FEAR 3 ist deutlich mehr auf Action ausgelegt als der Erstling, da ihr hier mit Punkten belohnt werdet, wenn ihr z.B. 25 Leute mit Kopfschüssen getötet habt.

Das Spiel ist in 8 Sektionen aufgeteilt, zwischen jedem dieser Sektionen seht ihr eine Zwischensequenz, die den Storyverlauf schildern soll. Die deutsche Synchronisation ist höchstens lachhaft, bis ganz schlecht; teilweise bewegt der redende nichtmal mehr seinen Mund. Das gab es zu PSone Zeiten, aber heute sollte das besser sein.

Das Spiel sieht ebenfalls nur soweit gut aus, wie der Spieler es betreten können soll, alles andere ist entweder pixelich oder schwarz und ohne Texturen.

Ihr werdet in dem 7-stündigen Spiel viel über die Geschichte der Familie des Point Men und Fettel erfahren. Ihr kommt zu Fuß voran, aber ihr dürft auch in einen Roboter einsteigen und dessen Waffen zur Beseitigung der Feinde benutzen.

Bewertung:
Empfohlen
Empfohlen
Text von 26.02.2014
Fazit:
Alles in Allem macht FEAR 3 eine prima Figur, wenn auch das Ende etwas enttäuschend ist. Käufer sollten einen starken Magen und einen starken Geist haben, weil die Entwickler mit Blut nicht geizig waren.