<< Back to the detail-page

Bulletstorm - Review: PS3 Review

Sorry, there is no translated version of this text in English

In Bulletstorm spielt ihr Gray Hunt - einen früheren Auftragskiller und Mitglied von Dead Echo - ein Team, was von General Serrano befehligt wurde, Leute zu töten. Direkt am Anfang spielt ihr die Szene, wo die Söldner merken, dass Serrano sie hinters Licht führt. Danach springt das Spiel in der Zeit voraus, ihr seid auf einem kleinen Schiff und vor euch die Ulyssis, die Serrano beherbergt. Ihr schießt auf sie, und fliegt einmal durch sie durch, als ihr merkt, dass ihr keine Chance mehr habt.

Auf dem nahe gelegenen Planeten abgestürzt - merkt ihr, dass es eurem Freund Ishy nicht sonderlich gut geht, und der Doc versucht ihn zusammenzuflicken. Im Prinzip alle eurer Freunde sind beim Versuch Serrano zu töten umgekommen; Als ihr irgendeine Batterie holt, damit der Doc Ishy zusammenflicken kann, seht ihr die Ulyssis abstürzen und erkennt, dass Serrano am Leben bleiben muss, damit ihr die Rettngskapsel von ihm nutzen könnt und abgeholt werdet. Der Doc, der mittelweile auch von mutierten Feinden abgeschlachtet wurde, hat Ishy zu einem Androiden gemacht; ihr klaut euch eine Peitsche vom Feind und zieht los Serrano zu finden.

Die Peitsche kann mehrere Dinge. Als erstes verleiht sie euch die Möglichkeit Dinge an euch heranzuziehen - wie realistisch. Naja. Als zweites werden euch - dank ihr - im Spiel erfahrt ihr mehr darüber, warum - Punkte für Skillshots gegeben. Mit diesen Punkten, die ihr zum Beispiel erhaltet, wenn ihr Gegner tötet (mehr erhaltet ihr wenn ihr Gegner zB. durch treten an einen Kaktus,... tötet), könnt ihr an der nächsten Versorgungskapsel gegen neue Waffen oder Munition eintauschen. Die Verbesserungsmöglichkeiten eurer Waffen beschränken sich dabei leider auf wenige (und damit meine ich sehr wenige) Dinge: Ihr könnt mehr Munition mittragen oder geladene Schüsse ausrüsten - das sind bessere Schüsse, von denen ihr pro Waffe verdammt wenige habt. Außerdem müsst ihr eure Munition an einem Versorgunspunkt einkaufen - was ich für ziemlich dumm halte.

So... Unmengen an Gegnern, wenig Energie auf eurer Seite und noch mehr Gegner, machen das Spiel durchaus interessant. Die Story ist unter aller Sau, und interessiert eigentlich keinen ab etwa der zweiten Stunde, der knapp sechs Stunden langen Kampagne, keinen mehr. Unterwegs trefft ihr ein Mädel namens Trishka, deren Vater ihr in der Anfangsequenz umgebracht habt, sie wird von Ischy (also der Androiden-Seite von Ishy) immer wieder hart rangenommen läuft trotzdem irgendwie die ganze Zeit mit euch rum und ja. Total sinnvoll - hab ich ja schon gesagt.

Besser wirds nicht mehr. Wenn du das Spiel also magst, bitte hier aufhören zu lesen. Bulletstorm ist eines der Spiele, die ich gerne angespielt habe, die sich auch auf der PS3 gut steuern lassen - anders als manche andere Konsolen-Spiele von EA, aber dann inhaltlich echt so dermaßen versagt haben, dass es zum Ende hin echt frustig wurde, und ich mich unglaublich zusammenreißen musst, dass ich das Spiel doch noch zuende spiele. Die gehinverbrannten dummen Wichser von Entwickler haben in dieses scheiß-Drecks Spiel so verfickt viele verdammte Schimpfworte eingebaut, dass man sich vorkam, als wäre man steinalt. Dieses unglaublich tolle "fick" kam so häufig im Spiel vor, dass selbst Dieter Bohlen vor Neid erblassen würde.

Die Grafik, die so verdammt altbacken ist - das Spiel sieht aus, wie ein typisches Unreal-Engine 3-Spiel. Das ist zwar die verwendete Engine, aber die Entwickler hätten sich deutlich mehr Mühe geben können. Die Texturen sind stellenweise verwaschener als der Rasenrand vom Freibad und die Charaktermodelle sehen einfach nur grottig aus. Die Umgebungseffekte wirken etwa so toll wie in Duke Nukem Forever, nämlich quasi garnicht, und die Umgebungen sehen alle gleich aus. Außerdem kam mir das Bild unglaublich verpixelt und unglaublich ruckelig vor. Die Sounduntermalung war okay, aber nichts weltbewegendes.

Vor allem im letzten der 7 Akte kommen dann stärkere Gegner, die nicht mehr so einfach zu töten sind, was den Sinn des Spiels irgendwie auswäscht. Ihr habt garnicht mehr die Gelegenheit dazu Skillshots zu landen und mehr Punkte abzusahnen. Die deutsche Lokalisation ist abgrundtief grottig, was vor allem an den zwar okay guten Übersetzungen in Zusammenhang mit den geschnittenen Gameplay-Sequenzen liegen könnte. Wenn eure Charaktere von "oh mein Gott" reden und anscheinend tote Leute sehen, dann sind da in der deutschen Version garkeine. Das ist schlecht. Auch fehlen abartig viele Blut- und Splattereffekte.
Rating:
Mixed Bag
Mixed Bag
Text written on 05.02.2014
Fazit von naums:
Bulletstorm ist ein Spiel, was durchaus hätte besser sein können. Dem Anspruch des Spiels wird es nicht gerecht, die Story ist lausig, die Grafik mies (EA hat die CryEngine und Frostbite - warum nehmt ihr nicht eine davon?), die deutsche Lokalisation schrottig. Von Bulletstorm hatte ich mir deutlich mehr erhofft. Nichtsdestotrotz hat es eine ganze Menge Spaß gemacht - die Spaßkurve ist abnehmend.

Nutzerkommentare

Es sind noch keine Nutzerkommentare vorhanden