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Call of Duty 6 Modern Warfare 2 - Review: PS3 Review

Sorry, there is no translated version of this text in English

Call of Duty 6 Modern Warfare 2 ist der Nachfolger des vierten Teils der bekannten Call of Duty-Serie. Das Spiel spielt vollständig in der nicht so fernen Zukunft, und setzt auf brachiale Action mit modernen Waffen und Equipment. Die weniger als 6 Stunden lange Kampagne wird ergänzt durch einen Spezialeinheitsmodus und einen Mehrspielermodus. Letzter fällt serientypisch aus.

In der Kampagne kämpft wie immer als Guter gegen das Böse. Ihr spielt zu Beginn einen Soldaten, der in eine Spezialeinheit mit der Nummer 141 aufgenommen wird, bei seinem ersten Einsatz - dem Flughafen-Einsatz, wird er allerdings vom bösen Russen erschossen. Damit wird Russland auf Amerika böse, weil ein toter Amerikaner beim Schauplatz des Verbrechens in Moskau gefunden wird. Und das obwohl ihr in der deutschen Fassung nicht einen einzigen zivilisten erschießen durftet. Was nun folgt sind haufenweise Missionen, wo ihr Amerika von den russischen Soldaten befreit, wo das weiße Haus angegriffen wird, oder Missionen, wo ihr verhindern wollt, dass aus einem U-Boot eine Nuklearrakete gefeuert wird. Verstehe den Zusammenhang zwar nicht, aber okay. Auch verstehe ich das Ende der Kampagne nicht, aber das ist wohl eine andere Sache.

Das Spiel spielt sich gewohnt gut, auf der PS3 kam es eigentlich nicht zu Rucklern. Die Waffen fühlen sich stark an, allerdings sind die Sounds eher schwach - ohne Bass, ohne Wumms, eher schwach. Euch steht ein großes Arsenal an modernen Waffen zu Verfügung, wenn ihr die Waffen in den Levels findet. So gibt es verschiedene MGs, Scharfschützengewehre, MPs, Sturmgewehre oder Schrotflinten. Außerdem in manchen Levels auch Einsatzschilde. Für viele Waffen gibt es auch verschiedene Versionen, so lässt der eine Gegner eine Waffe mit Granatwerfer fallen, der andere dafür eine mit Rotpunkt-Visier. Es steht euch normalerweise immer genug Munition zur Verfügung alle Feinde auszuschalten. Doch gerade das könnte schwerer fallen, als gedacht, da es mir oftmals so vorgekommen ist als würde mir das Spiel eine unendliche Anzahl von Feinden vorsetzen. Das führt zu dem ein oder anderen Biss in den Controller.

Die Gegner an sich sind nicht das eigentliche Problem, nur die schiere Anzahl von denen und die schiere Anzahl der Kugeln, die durch die Luft fliegen. Von denen könnt ihr im zweiten von vier Schwierigkeitsgraden nicht mal so viele ab. Werdet ihr getroffen verfärbt sich der Bildschirm rot, was dazu beiträgt, dass ihr die Feinde, die euch beschießen nicht seht und damit weitere Kugeln einsteckt, weil ihr die Feinde nicht beschießen bzw. treffen könnt. Zu allem Überfluss kommt noch hinzu, dass euch eure Kameraden wohl nicht beschützen können, da sie gerne mal irgendwo verschwinden - oder ich sie einfach aus den Augen verliere.

Etwas aus den Augen verlieren ist garnicht mal so schwer, weil das Sichtfeld extrem eingeschränkt ist. So seht ihr kaum, was um euch herum los ist. So verliert ihr schnell mal den Überblick wo Gegner stehen. Einstellbar ist das Sichtfeld auch nicht. Das ist im Mehrspielermodus übrigens noch ein größeres Problem. Abgesehen von den Mängeln lässt sich das Spiel aber ganz gut spielen und steuern. Call of Duty ist ja schon immer sehr schnell und actiongeladen, und da ist auch Modern Warfare 2 keine Ausnahme. Ich bin einige Male einfach an mehreren Gegnern vorbei gelaufen, einfach um den nächsten Kontrollpunkt zu erreichen. Durch die schnelle Drehgeschwindigkeit (in 10 Stufen einstellbar), könnt ihr auch schnell hintereinander verschiedene Gegner anvisieren. Kimme und Korn ist sehr gut, und lässt gezielte Schüsse sehr gut zu. Was mir nicht gefallen hat, ist, dass es so scheint, als würden alle Granaten zu euch gezogen werden - und euch sofort umbringen, wenn ihr auch nur in deren Nähe steht. Auch bei Autos oder Fässern hatte ich das Gefühl, dass sie genau dann explodieren, wenn ihr daneben steht.

Im Spezialeinheitsmodus spielt ihr einige Szenen aus der Solokampagne (aber auch aus der des Vorgängers) nach - diesmal läuft allerdings ein Timer mit, oder unter veränderten Zielen. Es gibt pro Level maximal drei Sterne zu verdienen. Die meisten Level könnt ihr in drei Schwierigkeitsstufen spielen, die dan entscheiden, wie viele Sterne ihr bekommt, wenn ihr das Level schafft. Andere Level laufen auf einem Timer, wenn ihr schneller seid, bekommt ihr mehr Sterne. Die Level sind in Abschnitte eingeteilt, ihr benötigt eine gewisse Anzahl an Sternen um den nächsten Abschnitt freizuschalten. Insgesamt ist der Modus eine gelunge Zugabe zu einer soliden Solo-Kampagne.

Die Grafik von Modern Warfare 2 geht eigentlich mal in Ordnung, allerdings nur dann wenn ihr das Spiel so dunkel stellt, wie es das Spiel von euch will. Die Texturen könnten besser sein. Interessanterweise ist die Beleuchtung das, was mich am Spiel am meisten beeindruckt hat, allerdings ist die Beleuchtung stellenweise sehr schwach. So wirken manche Beleuchtungseffekte als würden sie gerade auf einer PS2 gerendert. Die Gesichter und Umgebungen wirken leider eher wie Plastik, und wie das, was sie eigentlich darstellen sollen. Waffensounds sind basslos, die deutsche Synchronisation ist unmotiviert - allerdings dennoch recht solide. Die Übersetzungen sind auch interessant. Was genau das mit dem "Huah" in amerikanischen Shootern zu tun hat, weiß ich leider auch nicht. Anzumerken ist auch, dass meine PS3 beim Spielen enorme Ladegeräusche von sich gibt. Und das andauernd und ohne jede Unterbrechung. Irgendwas scheint das Teil also immer nachladen zu müssen - und dann irgendwas anderes, was ganz woanders auf der Disk liegt. Das stört schon etwas, wenn man den Spielsound etwas zu leise stellt.
Rating:
Mixed Bag
Mixed Bag
Text written on 30.09.2014
Fazit von naums:
Call of Duty Modern Warfare 2 ist ein recht solider Serienteil. Ich würde ihn nicht als den besten feiern, er ist immerhin aber besser als sein Nachfolger. Die Action macht Spaß, die Grafik ist solide. Die Story ist wie immer hanebüchen - der böse Russe, bla bla bla - mir egal. Call of Duty spiele ich ohnehin nur, um virtuelle Polygonmännchen umzulegen, und nicht wegen irgendeiner Story. Der Spezialeinheitsmodus ist eine nette Beigabe, für viele kommt es ohnehin auf den Mehrspielermodus an. Der ist wie gewohnt recht gut für Konsolenshooter.

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